Gärten in Beuel: Was hier typisch ist
Beuel ist der rechtsrheinische Stadtbezirk von Bonn – mit 14 Ortsteilen und über 68.000 Einwohnern. Das Gelände ist zweigeteilt: Am Rhein liegt die flache Rheinaue, nach Osten steigt das Land über das Pleiser Hügelland an. Im Süden bildet der Ennert den nördlichen Ausläufer des Siebengebirges; seine Westkante fällt steil zum Rheintal ab. An den Hängen zwischen Oberkassel, Ramersdorf und Küdinghoven liegen viele kleine Gärten und Obstwiesen.
Das Rheinufer prägt die tief gelegenen Ortsteile: Beuel, Geislar und Schwarzrheindorf gehören zu den am tiefsten gelegenen Gebieten Bonns. Bei Rheinhochwasser steigt dort auch das Grundwasser – in tiefen Lagen kann es austreten. Für Gärten in Rheinnähe planen wir Flächen und Gefälle deshalb so, dass Wasser nicht zum Haus läuft. Am Hang dagegen geht es eher um ebene Flächen, sichere Wege und Treppen.
Mauern, Treppen und L-Steine gehören ebenfalls zu unserer Arbeit.
Ortsteile und Anfahrt
Von unserem Betrieb in Siegburg sind es bis zum Beueler Rathaus rund 13 km über die A 560, die A 59 und die B 56 – etwa 15 Minuten. Nach Holzlar geht es ohne Autobahn in rund 8 km. Wir sind in allen Beueler Ortsteilen im Einsatz, unter anderem in:
- Beuel-Mitte, Beuel-Ost und Limperich
- Vilich, Vilich-Müldorf und Geislar
- Schwarzrheindorf/Vilich-Rheindorf
- Pützchen/Bechlinghoven und Hoholz
- Holzlar und Holtorf
- Küdinghoven, Ramersdorf und Oberkassel
Was in Beuel gilt
Bonner Baumschutzsatzung: Im bebauten Stadtgebiet und in Gebieten mit Bebauungsplan sind Laubbäume ab 100 cm und Nadelbäume ab 150 cm Stammumfang geschützt, gemessen in 1 m Höhe. Obstbäume sind ausgenommen – Nuss- und Esskastanienbäume nicht. Wer einen geschützten Baum fällen will, braucht eine Genehmigung des Amts für Umwelt und Stadtgrün. Widerspricht die Stadt nicht innerhalb von sechs Wochen, gilt der Antrag als genehmigt. Die Gebühr beträgt 44 € plus 11 € je Baum. Auch Eingriffe im Kronenbereich – etwa Pflastern oder Abgraben – sind ohne Genehmigung verboten, übliche Pflegeschnitte dagegen erlaubt.
Regenwasser: versickerungsfähiges Pflaster lohnt sich. Bonn berechnet 2026 eine Niederschlagswassergebühr von 1,57 € pro m² und Jahr für Flächen, deren Regenwasser in den Kanal fließt. Für Gründächer und nachweislich versickerungsfördernde Beläge gibt es auf Antrag eine Ermäßigung von 10 bis 50 % – je nachdem, wie viel Wasser die Fläche zurückhält. Den Antrag stellen Sie spätestens einen Monat nach dem Gebührenbescheid. Welcher Belag zu Ihrer Einfahrt passt, besprechen wir bei der Besichtigung.
Vorgärten: Die Bonner Vorgartensatzung gilt in Beuel nicht – sie betrifft nur Teile anderer Stadtbezirke. Für Vorgärten in Beuel gilt aber wie überall in NRW: Nicht überbaute Flächen müssen begrünt und wasserdurchlässig sein, Schottergärten sind nicht zulässig. An Baudenkmälern und in Denkmalbereichen braucht die Gestaltung eine denkmalrechtliche Erlaubnis.
Alle Angaben: Stand Oktober 2026, ohne Gewähr. Verbindlich sind die Satzungen der Bundesstadt Bonn.
Häufige Fragen
Fragen zu Gärten in Beuel
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie an – wir beantworten sie gern persönlich.
Gilt in Beuel die Bonner Baumschutzsatzung?
Ja. Beuel gehört zur Stadt Bonn. Geschützt sind Laubbäume ab 100 cm und Nadelbäume ab 150 cm Stammumfang in 1 m Höhe, Obstbäume außer Nuss und Esskastanie sind ausgenommen.
Wie lange dauert die Fällgenehmigung in Bonn?
Widerspricht die Stadt nicht innerhalb von sechs Wochen, gilt der Antrag als genehmigt. Die Gebühr liegt bei 44 € plus 11 € je Baum.
Bekomme ich für Rasengitter oder Ökopflaster weniger Regenwassergebühr?
Auf Antrag ja: Bonn ermäßigt die Gebühr für nachweislich versickerungsfördernde Beläge um 10 bis 50 %. Den Nachweis über den Belag stellen wir Ihnen auf Anfrage zusammen.
Darf ich meinen Vorgarten in Beuel mit Kies gestalten?
Ein reiner Schottergarten ist in ganz NRW nicht zulässig – nicht überbaute Flächen müssen begrünt und wasserdurchlässig sein. Die Bonner Vorgartensatzung mit weiteren Vorgaben gilt in Beuel dagegen nicht.
Mein Garten liegt in Rheinnähe – worauf muss ich achten?
Beuel, Geislar und Schwarzrheindorf gehören zu den am tiefsten gelegenen Gebieten Bonns. Bei Rheinhochwasser steigt dort auch das Grundwasser und kann in tiefen Lagen austreten. Bei Terrasse und Pflaster planen wir Höhen und Gefälle deshalb mit Blick darauf.