Was wir pflastern
Pflaster muss jeden Tag etwas aushalten: das Auto in der Einfahrt, die Mülltonne auf dem Weg, Frost im Winter. Wir legen Pflasterflächen so an, dass sie auch nach Jahren noch eben liegen und das Regenwasser dorthin läuft, wo es hin soll.
- Einfahrten und Zufahrten – befahrbar, auch für schwere Fahrzeuge ausgelegt
- Hofflächen – vor dem Haus, an der Garage oder im Innenhof
- Gartenwege und Gehwege – vom Gartentor bis zur Haustür oder durch den Garten
- Stellplätze – für Auto, Wohnmobil oder Fahrräder
- Einfassungen – Randsteine und Kanten, die das Pflaster seitlich halten
- Terrassen aus Pflaster – mehr dazu unter Terrassenbau
Auch Mauern, Treppen und L-Steine gehören zu unserer Arbeit.
Neu pflastern oder erneuern?
Viele Anfragen beginnen mit einem Problem: Steine sacken ab, in der Einfahrt bilden sich Spurrillen, nach dem Regen steht das Wasser, in den Fugen wächst Unkraut. Die Ursache liegt fast immer unter der Oberfläche – im Unterbau.
Darauf kommt es an:
- Tragschicht: Unter dem Pflaster liegt eine verdichtete Schicht aus Schotter. Sie trägt die Last. Ist sie zu dünn oder schlecht verdichtet, gibt die Fläche mit der Zeit nach.
- Bettung: Die Steine liegen auf einer dünnen Schicht aus Splitt oder Sand. Sie gleicht kleine Unebenheiten aus.
- Gefälle: Ein leichtes Gefälle leitet das Regenwasser vom Haus weg – in einen Ablauf oder in eine Grünfläche.
- Fugen: Das Fugenmaterial hält die Steine fest. Offene Fugen lassen Wasser und Unkraut durch.
Bei der Besichtigung sehen wir uns an, ob eine Fläche nur neu verfugt, teilweise aufgenommen oder ganz neu aufgebaut werden muss. Gut erhaltene Steine lassen sich oft wiederverwenden.
Welches Pflaster passt?
Wir verlegen alle gängigen Materialien:
- Betonpflaster – große Auswahl an Formen und Farben, gut für Einfahrten und Wege
- Naturstein – zum Beispiel Granit oder Basalt; sehr haltbar und mit eigenem Charakter
- Klinker – gebrannter Ton, warme Farben, passt zu Klinkerfassaden
- Versickerungsfähiges Pflaster – Steine mit breiteren Fugen, Rasenfugen oder Rasengitter; das Regenwasser versickert direkt auf dem Grundstück
Welches Material zu Ihrem Haus und zur Nutzung passt, besprechen wir vor Ort. Muster bringen wir auf Wunsch zur Besichtigung mit.
Regenwasser auf dem Grundstück halten
In vielen Kommunen richtet sich die Gebühr für Niederschlagswasser nach der versiegelten Fläche. Versickerungsfähiges Pflaster kann sich deshalb doppelt lohnen.
Wovon der Preis abhängt
Einen seriösen Preis nennen wir erst, wenn wir die Fläche gesehen haben. Diese Punkte bestimmen ihn:
- Größe der Fläche und ihre Form
- Unterbau: Wie viel Boden muss raus, wie dick wird die Tragschicht?
- Material: Beton, Naturstein oder Klinker unterscheiden sich deutlich im Preis
- Zugänglichkeit: Kommt der Bagger bis an die Fläche, oder muss von Hand gearbeitet werden?
- Entsorgung: Altes Pflaster und Aushub müssen abgefahren werden
Nach der kostenlosen Besichtigung erhalten Sie ein schriftliches Festpreisangebot.
Häufige Fragen
Fragen zu Pflasterarbeiten
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an – wir beantworten sie gern persönlich.